Read Der Menschensammler: Dicte Svendsen ermittelt. Kriminalroman by Elsebeth Egholm Online

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Nordisch, charmant, mrderisch gut Brutale Morde, ein mchtiger Feind und eine Ermittlerin mit bewegter Vergangenheit.Ein brutaler Mord erschttert rhus Ein totes Mdchen wird gefunden, ohne Augen und ohne Knochen Die eigensinnige Kriminalreporterin Dicte Svendsen begibt sich auf die Spur des Killers.Dicte Svendsen ist sofort zur Stelle, als die grausam entstellte Leiche einer jungen Frau vor dem Stadion in rhus gefunden wird Zunchst scheint die einzige Spur ein Springerstiefel zu sein, den ein kleines Mdchen zufllig mit der Handykamera festgehalten hat Ist der Mann mit den Stiefeln derselbe, der Frauen fr perverse Sexspiele in Kneipen aufgabelt Oder ist der Mord ein weiterer Akt einer internationalen Serie politisch motivierter Gewaltverbrechen Egholms Tempo und unbarmherzige Spannung halten den Leser bis zur letzten Seite in Atem....

Title : Der Menschensammler: Dicte Svendsen ermittelt. Kriminalroman
Author :
Rating :
ISBN : B004TQUO52
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Aufbau Digital Auflage 1 13 September 2010
Number of Pages : 195 Pages
File Size : 569 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Menschensammler: Dicte Svendsen ermittelt. Kriminalroman Reviews

  • Patricia
    2019-04-26 07:43

    Zwar sehr spannend, aber zuviele Zufaelle, die einander die Hand geben und alles leider zu inszeniert erscheinen lassen. Trotzdem: eine gute Abendlektuere!

  • S. Kurth
    2019-05-13 12:24

    Wurde schnell übermittelt. Kann man lesen, ist aber auch schon alles. Die Spannung hält sich ein wenig in Grenzen. Allerdings ist die Geschichte an sich ganz interessant.

  • Franziska
    2019-05-20 12:28

    Ein brutaler Mord bei dem einem Mädchen die Augen entfernt werden. Sie wird einfach vor einem Stadion bereit gelegt und dort auch gefunden. Dictes Freund Bo ist gerade am Stadion und so erfährt auch die Kriminalreporterin von dem Mord. Wie immer springt ihre Neugier an und sie beginnt den Killer zu jagen'. Doch was sich dahinter verbirgt ist größer und widerlicher, als Dicte sich vorstellen kann. Und dann wird der Fall auch noch persönlich'.Dicte Svendsen war am Ermittlerhimmel völlig neu für mich. Erst dachte ich, laut des Titels, ich hätte es mit einem Thriller zu tun, aber es ist ein 'Kriminalroman'. Tatsächlich empfinde ich jetzt, nach der letzten Seite, auch, dass es eher ein Krimi ist. Dicte ermittelt meistens sehr zielgerichtet und nur selten gibt es eine brutal, ausgemalte Szene.Die Handlung ist gut gewählt und baut sich auch nachvollziehbar aus. Was mir besonders gefallen hat waren manche Reaktionen von den Figuren. So hat zum Beispiel, Dictes Freund wahrhaftig Angst um sie und versucht auch, ihr ins Gewissen zu reden, wenn sie zu weit in die Polizeiermittlung gerät. Zwar kann Bo nicht alles verhindern, aber er reagiert immer menschlich. Auch gut nachvollziehbar, erlebte ich die Beziehung zwischen Polizei und Dicte.Der Ermittler gibt nicht immer Informationen frei und auch ein Deal zwischen Presse und Polizei kommt erst viel später zustande. Das erscheint mir realistisch.Die englischen Begriffe, die im Text eingebaut wurden, störten mich ein bisschen, da sie mir fehl am Platze erschienen. So benutzt die Autorin Wörter wie 'Drive' um zu sagen, dass einer keine guten Artikel für die Zeitung schreibt. Da sie das sonst aber nie macht, wirkt es hineingeworfen und fehl am Platz.Es gab ein paar Kapitel, die hätte ich gerne nicht gelesen. Dann kam mir die Handlung wieder um einen Pfad erweitert vor, und kurzzeitig habe ich den Zusammenhang verloren, der sich aber später wieder ergab.Alles in allem ist es ein guter Kriminalroman, der nicht all zu viel Blut braucht, um seine Handlung zu unterstreichen.

  • Leseratte
    2019-05-08 10:37

    Der Titel des dänischen Krimis: 'Der Menschensammler' und die Geschichte dahinter machten mich neugierig, trotz der Übersättigung des Marktes mit nordischen Krimis.Schon auf der ersten Seite zieht der Roman den Leser mitten ins Geschehen. Zeitgleich zu einer Beerdigung wird eine grotesk verstümmelte Tote gefunden. Der Leiche fehlen die Augen, die Augenlider wurden abgeschnitten, die Knochen aus den Beinen entfernt, durch Plastikstangen ersetzt und die Schnitte danach wieder grob zugenäht. Bald tauchen zwei weitere, ebenso zugerichtete Leichen auf, die Spur führt zum einen in den Kosovo und zum anderen nach Polen. Man findet Glasaugen in einer Urne mit Asche. Was haben sie mit den entfernten Augen zu tun? Warum die Leichen derart grausam zugerichtet wurden, möchte die Journalistin Dicte, die Heldin einer ganzen Krimireihe von Elsebeth Egholm, ergründen. Sie ermittelt nicht zum ersten Mal in einem Mordfall. Nebenbei ist sie frischgebackene Chefredakteurin der Krimibeilage einer Zeitung und somit völlig in ihrem Element.Der Lesespaß wird erheblich durch die unelegante Übersetzung getrübt: ein merkwürdiger Satzbau, der die Grammatik oftmals gegen den Strich bürstet. Durch die wortwörtliche Übersetzungen, die nicht genügend an das Deutsche angepasst wurden, ist der Sinnzusammenhang manchmal nur bedingt zu dechiffrieren Da gibt es oftmals falsch gewählte Präpositionen und abenteuerliche Sprachbilder wie 'Es schien ihr, als könnte er die Luft zwischen ihnen flachdrücken' aber auch wunderliche Metaphern, in denen 'Rasenstücke so gepflegt waren wie Hansens Oberlippenbart'.Doch abgesehen von dieser merkwürdig-schrägen Sprache, die ja auch den dänischen Besonderheiten geschuldet sein könnte, fesselt der Roman. Eine flüssige Handlung, viele schnelle Szenenwechsel - und trotzdem sind die Charaktere nicht eindimensional angelegt. Jeden einzelnen plagen individuelle Zweifel und Fragen nach dem richtigen Handeln. Dicte fragt sich beispielsweise, 'ob es dieses Leben war, das sie sich immer gewünscht hatte und ob sie da überhaupt hineinpasste'.Nach und nach werden viele verschiedene Personen eingeführt und jeder hat eine ganz bestimmte Funktion im Romangefüge. Zum Beispiel die verheiratete Kiki, die regelmäßig nach Männern für eine schnelle Nummer sucht, da ihr Mann im Rollstuhl sitzt.Der Arzt Janos Kempinski behandelt einen 'besonderen' Dialyse-Patienten, ein Mörder mit geheimnisvoller Vergangenheit. Dieser ist allerdings alles andere als eindimensional-brutal, denn er zeigt menschliche Züge: Ist er nun boshaft, berechnend, einfühlsam, charmant oder alles zugleich? Aufgrund seiner Nierenkrankheit entspinnt sich eine ausführliche ethische Diskussion darüber, ob auch ein Mörder Anspruch auf eine neue Niere hat.In dem Roman mit über 440 Seiten werden viele existenzielle Fragen gestellt, aber einfache Antworten gibt es nicht. Wie auch auf die philosophische Frage , was während des Sterbens mit dem Bewusstsein passiert. Ein Sinnieren über den 'schönen Tod' zieht sich durch die gesamte Handlung. Auch Dictes Ängste werden seziert, ihre widersprüchlichen Gefühle zu ihrer 'Vergangenheit, die wie ein reißender Fluss aus Tränen unter der Oberfläche schlummerte'.Um all diese ethisch-moralischen Fragen unterzubringen, wirkt der Plot oft überkonstruiert, zu viele gesellschaftliche Themen werden angeschnitten. Die Autorin liefert beispielsweise eine anschauliche Beschreibung der rechten Szene Dänemarks. Als Dicte bei ihren Recherchen auf einen Experten dafür trifft, ist dies einer der stärksten Momente des Buches, denn sie offenbart harte Fakten über eine unbekannte Seite Dänemarks.Gegen Ende des Romanes verschränken sich die einzelnen Schicksale schließlich miteinander und fügen sich wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild. Das Buch hat durchaus Längen, bis die verschiedenen Erzählstränge zusammenlaufen.Doch trotz seiner Schwächen ist der Roman empfehlenswert. Letztendlich konnte die ziemlich misslungene Übersetzung ihm nichts anhaben. Den Lesereiz machte hierbei nicht die Aufklärung des Falles aus, sondern die schrittweise Offenlegung der Lebensgeschichten der Handelnden. Der Roman funktioniert vor allem als ernsthaft erzählter Schmöker, den man in einem Rutsch durchlesen möchte. Es ist dazu nicht nötig, die anderen Bände der Reihe zu kennen.