Read Unterwegs in der Wildnis: Nordamerikas unberührte Westküste by Florian Schulz Online

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Der renommierte Naturfotograf Florian Schulz nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise von Baja California in Mexiko bis zur Beaufortsee im Arktischen Ozean n rdlich von Kanada und Alaska, einem vielf ltigen Lebensraum entlang der Westk ste Nordamerikas, in dem sich Land und Meer, S und Salzwasser begegnen Dieses Gebiet, das f r viele Tierarten unersetzlich f r ihre j hrlichen Wanderungen ist, umfasst W sten, Gebirge, Mangroven, Fjorde, Inselgruppen und arktischeTundra Es ist die Lebensgrundlage zahlreicher Zugv gel, wandernder Fische und Meeress uger und beheimatet auch die letzten gro en Herden wandernder Huftiere auf dem amerikanischen Kontinent Gro e Teile dieses mehrere tausend Kilometer langen Naturkorridors geh ren zu den unber hrtesten kosystemen unserer Erde In au ergew hnlichen Bildern hat Florian Schulz diesen Naturkorridor an Land, auf dem Meer, unter Wasser und aus der Lu ft festgehalten Eindringliche Texte erz hlen von seinen Begegnungen mit wilden Tieren und von der Sch nheit dieses einzigartigen und doch bedrohten Lebensraumes Ein Bildband und eindringlicher Appell f r Naturschutz, der durch die magische Wirkung der Fotografien weit ber eine Dokumentation hinausreicht....

Title : Unterwegs in der Wildnis: Nordamerikas unberührte Westküste
Author :
Rating :
ISBN : 9783868739404
ISBN13 : 978-3868739404
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Knesebeck 12 Oktober 2016
Number of Pages : 596 Pages
File Size : 778 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Unterwegs in der Wildnis: Nordamerikas unberührte Westküste Reviews

  • dorle müller
    2019-03-21 06:22

    Tolles Buch, wunderschöne Bilder und Beschreibungen. Es handelte sich dabei um ein Geschenk, das sehr gut angekommen ist. Lieferung erfolgte umgehend.

  • H. Gardner
    2019-03-31 10:27

    Florian Schulz ist einer der gefragtesten Tier- und Naturfotografen dieser Welt. Neben seiner Arbeit für das berühmte Magazin National Geographic hat er bereits mehrere Bücher geschrieben oder an ihnen mitgewirkt ("Ein Jahr in der Arktis", "Jäger des Lichts"). So weit, so gut. Doch was genau unterscheidet seine Arbeit von der anderer guter Fotografen? Diese Frage wird meiner Meinung nach in dem nun vorliegenden Bildband "Unterwegs in der Wildnis – Nordamerikas unberührte Westküste" deutlich beantwortet. Einen kleinen Vorgeschmack gibt das Vorwort des renommierten amerikanischen Fotografen Art Wolfe.Über 240 Seiten hinweg hat der Leser Gelegenheit, Florian Schulz auf einer spannenden Reise die amerikanische Westküste hinauf vom Golf von Kalifornien bis in den hohen Norden zu begleiten. Auf dem Weg dahin lernt man vegetativ sehr gegensätzliche Gebiete wie die vermeintlich karge Wüstenlandschaft im mexikanischen Baja California und üppige, gemäßigte Regenwälder kennen. Dann sieht der Betrachter sich ganz plötzlich konfrontiert mit stürmischen Küstenabschnitten und landet schließlich in der Gletscher beherbergenden Zone der Arktis. Florian Schulz hat sich aber nicht nur darauf beschränkt, Fotos an Land zu schießen, sondern präsentiert viele Aufnahmen aus der Luft und sowohl auf dem Wasser als auch unter Wasser. Für diese aufwendige Arbeit kamen ganz verschiedene Fortbewegungsmittel zum Einsatz, unter anderem ein Trimaran, ein Buschflugzeug und Kanus. Solche Aktionen sind aufgrund schwieriger Wetter- und Temperaturverhältnisse nicht ungefährlich. Die Belohnung für diese Mühe sind Motive, die sehr überraschend im positiven Sinn sind. Sie machen in ihrer Vielfältigkeit das Buch zu etwas Besonderem.Die ungemein intensiven und ausdrucksstarken Fotos erstrecken sich meist über Einzel- oder sogar Doppelseiten, kleinere Abbildungen sind sehr selten. Die Luftbilder sollen dem Leser einen aussagefähigen Überblick der jeweiligen Region verschaffen und zeigen neben der Landschaft oft Tierherden oder –schwärme wie Teufelsrochen oder Karibus. Daraus ergeben sich sehr interessante Bildkompositionen. Auffällig ist, dass auf vielen Fotos Tier und Landschaft größenmäßig gleich gewichtet wurden. So nimmt der Betrachter das Tier im unmittelbaren Kontext zu seinem natürlichen Lebensraum wahr. Stimmungsvolle Nahaufnahmen ergänzen diesen Eindruck. Grizzlys, Schnee-Eulen, Fischotter, Buckelwale, Stellersche Seelöwen, Weißkopfseeadler und viele weitere Geschöpfe bewohnen diese menschenleeren Regionen, die in ihrer Wildheit teils rau und unwirtlich, teils aber auch wie verwunschen wirken. Extrem seltene Tiere wie der weiße Kermodebär im Great Bear Rainforest, der von den indigenen Ureinwohnern "spirit bear" ("Geisterbär") genannt wird, werden ebenfalls vorgestellt. Besonders beeindruckt haben mich aber die Fotografien der sehr scheuen Küstenwölfe. Diese Bilder sind von nahezu berückender Schönheit.Die einzigartigen Fotos (in ausgezeichneter Druckqualität auf Hochglanzpapier) werden komplettiert durch die gut geschriebenen und von viel Erfahrung zeugenden Texte von Florian Schulz. Er erklärt äußerst fachkundig die einzelnen Regionen des mehrere tausend Kilometer langen Naturkorridors und seine überlebenswichtige Funktion für die Tierwanderungen. Dabei wird auch klar, warum das gesamte Gebiet für die Tiere erhalten bleiben und barrierefrei nutzbar sein muss. Dazu gesellen sich sehr persönliche und berührende Geschichten von Begegnungen mit den Tieren in freier Wildbahn. Aber auch die aktuellen und zukünftigen Gefahren für die noch unberührte Wildnis zeigt der Fotograf auf. Auf eine sehr unaufgeregte Art, aber dennoch eindringlich, prangert er vor allem den Abbau der letzten Bodenschätze an, insbesondere die Ölförderung, und erläutert die schwerwiegenden und nicht umkehrbaren Folgen für Natur und Tier und schlussendlich auch für den Menschen. Ein Thema, das uns alle angeht und unseren aktiven Einsatz erfordert.Fotografien und Texte ergänzen sich in diesem Bildband wunderbar und gewähren einen faszinierenden Einblick in die Schönheit der vorgestellten Regionen. Es ist offensichtlich, wie viel Arbeit, Herzblut und Leidenschaft in ihm stecken. Die Begeisterung und Engagement des Fotografen für diesen unberührten Teil der Welt wirkt ansteckend und macht nachdenklich. Man wünscht sich unweigerlich, dass er uns noch lange so erhalten bleiben möge. Solange es solche Menschen wie Florian Schulz gibt, besteht immerhin eine kleine Chance.

  • Dr. M.
    2019-03-23 08:35

    Von Niederkalifornien bis zur Beringsee entlang der Westküste Nordamerikas als Naturfotograf zu reisen, muss ein Erlebnis sein, das man nicht so einfach in Worte fassen kann. Ohne viel Text, was es allerdings etwas schwer macht, sich vorzustellen, was sein Verfasser auf seinen vielen Reisen in diese ganz unterschiedlichen Regionen wirklich erlebt hat, lässt Florian Schulz vor allem seine eindrucksvollen Bilder sprechen. Leider weiß man auch nicht, wo diese Fotos tatsächlich entstanden sind, denn dem Buch fehlen Karten. Vielleicht ist das Absicht oder dem Umstand geschuldet, dass man sich wohl sowieso nicht auf die Spuren von Florian Schulz machen kann, denn seine Wege führen in von Menschen kaum berührte Gebiete, zu denen man als normaler Zeitgenosse nur schwer Zutritt bekommt. Entsprechend vielfältig gestalteten sich die von Schulz auf seinen Reisen benutzten Transportmittel.Für den Betrachter startet Schulz in Niederkalifornien auf der Baja California. Hier beeindrucken besonders seine wunderschönen Luftaufnahmen. Ungemein faszinierend fand ich die Luftaufnahme eines "gewaltigen Schwarms von Teufelsrochen" im südlichen Golf von Kalifornien. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Auch die Bilder von der Geburtslagune von Grauwalen an der Westküste Baja Californias sind herrlich. Aber selbst sie sind nur einige der vielen Höhepunkte in diesem Band.Weiter nach Norden ziehen sich über mehrere tausend Kilometer extrem regenreiche Küstenwälder von Nordkalifornien bis hin nach Alaska. Flora und Fauna unterscheiden sich hier erheblich von der Baja Kalifornia. Schulz glänzt auch hier mit einmaligen Aufnahmen, insbesondere von Bären und Wölfen, die im Great Bear Rainforest leben. An den Küsten zwischen British Columbia und Südostalaska tummeln sich in den Sommermonaten hunderte Buckelwale. Schulz hat sie wie viele andere Tiere beobachtet und zum Teil spektakulär fotografiert. In Südostalaska herrscht auch das Wappentier der USA, der Weißkopfseeadler.Weiter im Norden leben die riesigen Küstenbraunbären, denen Schulz nachgestellt hat. Der Betrachter dieses Bandes kann sich die Ergebnisse seiner sicher nicht ganz einfachen und bestimmt nicht ungefährlichen Suche ansehen. Riesige Karibu-Herden ziehen durch die schier unendliche Tundra und die folgenden Bilder. Man kann nur ahnen, wie viel Mühe und vor allem Ausdauer hinter diesen Fotografien steckt.Vielleicht hätten mehr Reisedetails oder das Aufzeigen von Reiserouten dieses wunderschöne Buch noch persönlicher gemacht. Aber auch so kann man an den Reisen von Schulz wenigstens vom Sofa aus teilnehmen und bekommt auf diese Weise einen kleinen Eindruck von der Schönheit dieser fast menschenleeren Landschaften und ihrer tierischen Bewohner.

  • Claus Solcher
    2019-04-11 05:29

    Menschenleere Landschaften erden den deutschen Fotografen Florian Schulz, Einsamkeit lädt ihn dazu ein, in einen Dialog mit der Umgebung zu treten. Dieser Bereitschaft, sich auf die Natur einzulassen und auf die Annehmlichkeiten unserer Zivilisation zu verzichten verdankt der Vater zweier kleiner Söhne einzigartige Aufnahmen von geradezu archaischer Wucht. Doch ohne die Möglichkeit, die Wildnis auch aus der Luft zu fotografieren, würden dem Buch einige fantastische Aufnahmen fehlen. Der eindrucksvolle Schwarm von Teufelsrochen im südlichen Golf von Kalifornien etwa oder Karibuherden in Alaska. Florian Schulz hat Landschaften fotografiert, denen der normale Tourist nie so nahe kommen wird. Und er lädt den Betrachter dazu ein, sich für die Unberührtheit der Natur und der Tierwelt einzusetzen, die durch uns Menschen und unsere Ansprüche bedroht sind. Seine Fotos zeigen, was auf dem Spiel steht.

  • Amazon Kunde
    2019-03-31 08:30

    das Buch hatte an der einen Ecke eine deutliche Stosskante und viele Seiten hatten bei diesem Sturz ebenfalls an der unteren Ecke Knicke. Das bezeichne ich nicht als gut.