Read Der kleine Wählerhasser: Was Politiker wirklich über die Bürger denken by Nikolaus Blome Online

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Was Politiker wirklich ber ihre W hler denken ber die Politikverdrossenheit der B rger ist viel geschrieben und alles gesagt H chste Zeit, endlich auch ber die B rgerverdrossenheit der Politiker zu reden Denn was die Politiker ber die Deutschen denken, pr gt die Politik, die sie f r die Deutschen machen und zwar viel st rker als jedes Parteiprogramm Wen haben Merkel und Co vor Augen, wenn es ihnen um die Menschen drau en im Land geht Ist es die schweigende Mehrheit, ahnungslos und undankbar, desinteressiert und im Herzen reformfeige W hlerinnen und W hler, die immer unberechenbarer werden, leicht zu verf hren sind und unangenehme Wahrheiten gar nicht gerne h ren Und was, wenn die Politiker mit diesem Bild vom B rger nicht nur falsch l gen Nikolaus Blome entlarvt die Entfremdung zwischen W hlern und Gew hlten und gibt dem Leser faszinierende Einblicke in das politische Denken im Zentrum der Macht....

Title : Der kleine Wählerhasser: Was Politiker wirklich über die Bürger denken
Author :
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ISBN : 3570551407
ISBN13 : 978-3570551400
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Pantheon Verlag Auflage 2 21 Februar 2011
Number of Pages : 390 Pages
File Size : 766 KB
Status : Available For Download
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Der kleine Wählerhasser: Was Politiker wirklich über die Bürger denken Reviews

  • Skeptiker
    2019-05-18 14:24

    Gute Idee,aber lau und teilweise langweilig geschrieben,das Thema gibt viel mehr her,man wird aber das Gefühl nicht los,das der Autor niemanden wirklich auf die Füße steigen wollte,konnte oder durfte.Auch seine politische Gesinnung kann man herauslesen.Schade ein sehr gutes Thema,hoffentlich kommt da mal was spannenderes.

  • ClausD
    2019-04-27 14:37

    Amüsantes Buch zu tragischem Inhalt - die Wähler schaufeln sich Ihr eigenes demokratisches Grab, durch Desinteresse, Dummheit und mangelnde Weitsicht - und die Politiker spielen mit, die eigene Wiederwahl im Auge.Nette Einblicke und Anekdoten - jede Partei ist dabei - da nehmen sich alle nichts...Leichte Kost für einen netten Nachmittag.

  • Falk Müller
    2019-05-06 11:32

    Was frustrierte Wähler von Politikern denken, weiss eigentlich jeder. Der Autor stellt aber die Gegenfrage: Was denken die Gewählten von ihren Wählern? Stimmt es, dass immer mehr Politiker meinen, die grosse Mehrheit der Wähler sei denkfaul, ungerecht oder schlichtweg undankbar?Hier nimmt sich der Autor Politikfeld für Politikfeld vor, und vergleicht die üblichen Denkschablonen von Politikern mit der Wirklichkeit. So heißen die Kapitel etwa : 'Renten kürzen ist politischer Selbstmord' , 'Wegen Schulden hat noch nie einer die Wahl verloren' oder 'Die Deutschen wollen keine Reformen'.Der Autor kommt dabei zu dem Schluss, dass man den Deutschen mehr zutrauen kann, als gedacht, dass sie politische Manöver besser durchschauen, als das manchem Politiker lieb sein kann.

  • Gospelsinger
    2019-04-30 13:22

    Dem Titel und dem Klappentext nach war ich davon ausgegangen, dass dieses Buch eine Sammlung von O-Tönen der Politiker und ihrer Aussagen über die Bürger ist. Das wäre wirklich interessant und aufschlussreich gewesen.Leider wurde diese Erwartung enttäuscht. Zwar finden sich einzelne Äußerungen, aber in erster Linie behandelt das Buch die politischen Einschätzungen des Autors, dessen ideologische Ausrichtung durch die Zeitung, für die er arbeitet, deutlich wird.Ein Gegenmittel gegen die herrschende Politikverdrossenheit bietet dieses Buch jedenfalls nicht. Schade!

  • Sebastian Fischer-Jung
    2019-05-24 07:37

    Nikolaus Blome ist sicherlich einer der am besten verdrahteten Journalisten des politischen Berlin. Wer seine Beiträge und Interviews verfolgt, der weiß, daß die von Nikolaus Blome aufgezeigten Einblicke in politische Zusammenhänge profund sind. Ebenso verhält es sich mit seinem neusten Buch, in dem er der politischen Klasse das Dechmäntelchen ihrer Zuneigung zum Wahlvolk herunterreißt. Den "kleinen Wählerhasser" sollte also jeder lesen, der sich jenseits des allgemeinen politischen Interesses für die Personen interessiert, die unser Land regieren. Spannend geschrieben, detail- und kenntnisreich recherchiert, ist Nikolaus Blomes Buch ein Muß und bestimmt eines der wichtigsten politischen Bücher des Jahres. 

  • Analytiker
    2019-05-13 12:35

    Eine Kuriosität sollte man erwähnen: Die dummen Wähler und Mitmenschen, über die sich die Politik zu Recht in diesem Buch äußert, aber nach deren Logik sich die Poltik leider richten muss, sind doch genau die BILD-Leser, den Nikolaus Blome als Leiter des BILD-Hauptstadtstudios Politik eben auf jene dumpfe Weise vermittelt. Wenn Blome dann also fordert: "Politiker aller Parteien sollten nicht länger schamvoll darüber schweigen, dass ihr Kommunikationsproblem- und Imageproblem auch mit der Aufassungsgabe der Bürger, mit deren Defiziten und jämmerlich geringen Interesse zu tun hat.", dann frage ich mich, wie das Echo der BILD-Medien ausfallen würde, wenn die Poltiker genau jeden Ratschlag folgen würde und genau das Klientel kritisieren würden, mit den BILD ihr Geld verdient. Paradox, aber lesen kann man das Buch trotzdem.

  • Ruediger Groß
    2019-05-16 13:29

    Ein sehr praxisnahes gut geschriebenes Buch mit hohem Erkenntniswert. der Verfasser verfügt offensichtlich über konkrete Erfahrungen im Umgang mit Politikers und solchen, die es werden wollen.

  • Curacao
    2019-04-24 14:25

    Dieses Buch tarnt sich als Plädoyer für eine emanzipierte und aufgeklärte Gesellschaft, deren mündige Bürger von ihren Politikern ernster genommen werden sollten. Der Inhalt des Buches hingegen widerspricht dem diametral: Es postuliert die Notwendigkeit einer neoliberalen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Der Tenor ist: Das Volk ist doch vernünftig genug, sich ausnehmen zu lassen, die Politiker sind bloß zu feige, weil sie denken, das Volk wolle seine eigenen Interessen vertreten wissen. Entsprechend wird die vollkommen selbstverständliche Aussage Oskar Lafontaines, Demokratie sei die Durchsetzung der Interessen des Volkes, pauschal und ohne weitere Begründung ins Reich des Irrsinns verwiesen.Nicht alles, was Blome kritisiert, ist grundsätzlich verkehrt: Etwa die mangelnde Präsenz der Parteien im Internet oder die narzisstische Neigung der Politiker zu Stories aus ihrem Privatleben.Aber die ideologische Schlagseite des Buches, die in jedem Kapitel zum Vorschein kommt, ist rechtskonservativ, und das passt nicht zu dem Ziel, den der Titel und der Untertitel des Buches suggerieren, nämlich die Distanz zwischen Politiker und Volk zu verringern, eben die Demokratisierung des Gemeinwesens. Der Autor ist Redakteur bei der Bild-Zeitung. Das Essay ist erschienen bei einer Bertelsmann-Tochter. Insofern hätte ich gewarnt sein müssen.Eines der Schlusskapitel heißt: "Wer sagt's den Wählern?" Analog frage ich: "Wer sagt es den Lesern?" Ich habe das mal eben übernommen.