Read Das waren die Grünen: Abschied von einer Hoffnung by Jutta Ditfurth Online

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.deJutta Ditfurth hat ein neues Buch geschrieben Das waren die Gr nen hei t es, und im Untertitel nimmt sie Abschied von einer Hoffnung Das klingt irgendwie wehm tig, doch Wehmut ist noch das Wenigste, was man dem Buch nachsagen kann Eine schonungslose Abrechnung mit den Gr nen und den Weggef hrten von einst ist es geworden Voller Wut und Polemik Vor neun Jahren trat die Mitbegr nderin und langj hrige Vorsitzende der Gr nen aus der Partei aus Warum sie so lange mit dem Buch gewartet habe Weil der Abstand erst jetzt gro genug sei, sagt Jutta Ditfurth Aber wohl noch immer nicht gro genug, mag man angesichts der Lekt re entgegnen, denn von emotionalem Abstand ist wenig zu sp ren Besonders hart trifft es die Realo Fraktion um Josef Joschka Fischer, dem gr nen Flakhelfer einer inhumanen neuen Weltordnung Er und seinesgleichen h tten aus einer rebellischen, kologischen und emanzipatorischen Partei einen neoliberalen und charakterlosen Haufen geformt, deren einstiges Symbol, die Sonnenblume, heute so verfault und vergiftet sei, dass sie nicht einmal mehr als Kompost zu gebrauchen ist Nun, solche S tze haben schon einen gewissen Unterhaltungswert, was man bekanntlich nicht von allen literarischen Erg ssen unserer Politiker sagen kann, und wer sich, wie Jutta Ditfurth, l ngst von der Partei abgewandt hat, wird sie sicherlich mit einiger H me lesen Das eigentlich Interessante aber steckt im Detail Es betrifft vor allem jene gr nen Politiker, die das B ndnis mit der CDU suchen Schwarz gr n hat braun gr ne Flecken , warnt Ditfurth, und offenbart einige berraschende personelle und inhaltliche Verflechtungen, die diese Spielart neu gr ner Politik in ein zumindest diffuses Licht tauchen Stephan Fingerle ber den Autor und weitere MitwirkendeJutta Ditfurth, geboren 1951, Soziologin und Autorin u.a.Durch unsichtbare Mauern Wie wird so eine links , 2003 Das waren die Gr nen, 2001 , lebte u.a in Gro britannien und in den USA und schrieb als Auslandsreporterin z.B ber die Sowjetunion, china, Algerien und Kuba Sie war Mitbegr nderin der Gr nen un von 1984 bis 1988 deren Bundesvorsitzende, 1991 trat sie aufgrund politischer Differenzen aus der Partei aus Seit 2001 ist sie f r die W hlervereinigung koLinX Antirassistische Liste im Frankfurter Stadtparlament.Weitere Informationen auch unter www.jutta ditfurth.de....

Title : Das waren die Grünen: Abschied von einer Hoffnung
Author :
Rating :
ISBN : 3548750273
ISBN13 : 978-3548750279
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Ullstein Taschenbuch 1 Oktober 2000
Number of Pages : 387 Seiten
File Size : 774 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das waren die Grünen: Abschied von einer Hoffnung Reviews

  • Jürgen Putze-Denz
    2019-02-08 05:09

    als Gründungsmitglied der Grünen ist Jutta Ditfurth eine kritische Analyse ihrer Kampfzeiten im Buch gelungen. Es schwingt auch viel Bitterkeit und Enttäuschung aus den Texten. Aber ihre Texten sind zur politischen Bildung hervorragend, selbstkritisch und vorausschauend. Das Ökologische und das Soziale gehören untrennbar zusammen. Welch eine Perspektive.Ich wünsche mir mehr Jutta Ditfurth's in dieser Gesellschaft.

  • Udo Reuter
    2019-01-29 11:15

    Volle 5 Sterne für dieses Buch, die letzte Grüne spricht Klartext und legt faktenreich eine Grüne-Negativ-Offenbarung vor.Nix ist von Grün übriggeblieben, die Bündnis-Grünen sind von Grün soweit entfernt wie die Erde vom Mond.Alles zu Karrierefritzen geworden, evtl. gibt es hier und da noch paar Versprengte wie der Bayer Hofreiter unddas war es schon.Eijajei, was für eine Grünen-Armut!!!...TRittin mutiert zum Atomfreund, Göhring macht alles blind gem. Ami-Gehorsam,traurig, trauri, traurig würde Theo Lingen sagen....verweise auf das Lied "Sag mir wo die Grünen sind, umgewandelt heisst das "Sag mir wo die Grünen sind"?Die 1-Sterne-Rezensionen weiss nur der liebe Gott zu deuten.

  • Gunthard Heller
    2019-01-30 03:06

    Jutta Ditfurth wirft den Grünen vor, daß sie ihre ursprünglichen Ziele verraten und der FDP ähnlich geworden sind. Zahlreiche linke Mitglieder haben deshalb die Partei verlassen, andere sind gerade aus diesem Grund eingetreten.

  • None
    2019-01-31 11:12

    endlich beschreibt die ehemalige grünen-mitgründerin wie einige der heutige "anchormen" der regierungspartei DIE GRÜNEN zu dem machten, was sie heute sind. mit karrieregeilheit und opportunismus deformierten die fischers, trittins, kuhns, ströbeles und auch einige frauen-an-der-sptize wie vollmer die vormals demokratische, pluralistische und v.a. politisch mit alternativen werbende partei. danke jutta ditfurth!

  • Martin guetzkow
    2019-01-27 06:22

    selbstherrlich sie selbst ist natürlich fehlerlos die einzige bastion politischer integrietät hust hust strafgeld wegen verleugnung weilsie ihre lieblings keule die nazi keule einmal zu oft benutzt hateine hasspredigerinmehr nicht

  • None
    2019-01-24 05:11

    Die Darstellungen über die Vorgeschichte der grünen Partei fassen in konzentrierter Form und gelungen die Entwicklung nach dem Krieg zusammen, vieles aus Frau Ditfurths Archiv war neu und aufschlußreich. Der Kernpunkt wird faktenreich untermauert, man hat es bei der mittlerweiligen Mehrzahl grüner Parteigänger mit gnadenlosen Opportunisten zu tun. Auch wenn es für den Inhalt des Buchs keine Rolle spielt, der Stil erinnert wohltuend an die Unverschraubtheit und Klarheit der Texte der klassischen revolutionären Linken. Was auch naheliegt, da linke Systemopposition aus nachvollziehbaren Gründen die einzige gesellschaftlich Kraft ist die nicht verwässern muß um zugrundeliegende Motive zu vernebeln. Herrschaft basiert nach wie vor nicht auf klaren, sondern auf verbogenen Theorien als strategischer Grundlage, und der Grad der objektiven Entwicklung läßt sich auch am Grad der Heuchlerei ablesen, die erforderlich ist um die Rücken zu beugen und die Hirne zu halbieren. Hier wirkt Frau Ditfurth machtvoll entgegen.Zu den Ausführungen hinsichtlich der Rolle der Technologien kann man teilweise zustimmen, insbesondere in Bezug auf die Feststellung daß nach dem Ende der kapitalistischen Wirtschaftsweise nicht alles 1:1 wird übernommen werden können da - wie etwa die Reproduktionstechnologie - einiges menschenfeindlichen Quellen entspringt. Trotzdem ist einiges dazu ergänzen. Ganz allgemein gesagt ist Technik vom Wesen her zunächst ein Mittel um die zur Produktion notwendige Arbeitszeit zu reduzieren. Würde nicht für den Profit sondern für den sozialen Fortschritt produziert, müßte sich verglichen am Stand der 50er Jahre die Arbeitszeit heute auf ein Achtel verkürzt haben, da die Produktivität im gleichen Maß gestiegen ist. Hohe Produktivität (die erst durch den Kapitalismus aus dem Boden gerammt wurde) als notwendige Voraussetzung für eine geringe notwendige Arbeitszeit ist die wesentliche Grundlage, um das Leben für alle lebenswert zu machen, sprich ein gesamtheitliches, an den fundamentalen menschlichen Bedürfnissen orientiertes Leben mit kultureller und demokratischer Betätigung überhaupt erst führen zu können. Nicht Wissenschaft und Technik sind die Quelle der gesellschaftlichen Verfaulung, sondern deren Nutzung unter der Leitlinie der Profitmaximierung. Diesen wichtigen Hinweis vermisst man in 'Das waren die Grünen'. Allen Wissenschaften die ihre Fortschritte und Erfolge ihrer historisch-dynamischen Untersuchungsmethode verdanken, inklusive dem Marxismus als ernsthafteste Gesellschaftswissenschaft, hat das Bürgertum in Konsequenz darauf mit dem Angriff auf jede Art des historischen, kausalen und insbesondere des nach Interessen forschenden Denkens geantwortet und durch unzählige ideologische Spielarten diese drei Fragestellungen mit Tabu und Erdrosselung belegt. Wie die letzten 10 Jahre zeigen ist dadurch die Verblödung und Infantilisierung großer Teile ihrer sogenannten Intelligenz glänzend gelungen, was übrigens auch die zunehmende Gehirnerweichung der Studenten in den fortgeschrittensten Ländern zeigt. Der Kampf für den Marxismus als 'Entlarvungswissenschaft' wird dadurch neben seinen entscheidenden politisch-materiellen Aspekten auch zu einem Kampf für die Wissenschaft überhaupt, die bei noch längerer Dauer der bürgerlichen Herrschaft in einem ähnlichen Dunkel zu versinken droht wie die antike Wissenschaft im Mittelalter. Es ist nicht nur kein Trost, sondern bestimmender Teil dieser Entwicklung daß die Anwendbarkeit der für die Kapitalverwertung interessanten Teile der Wissenschaft dabei erhalten bleibt. Das dabei entstehende moderne Mittelalter wirft seine Schatten bereits kräftig voraus, Folter und Vernunftverachtung, Scholastik und Zynismus sind im Zuge des Verfalls der bürgerlichen Ordnung schon längst zurückgekehrt. Es ist die Abkehr von der Aufklärung als ehemaliger kultureller Waffe des Bürgertums neben der historisch bestimmenden materiellen Durchschlagskraft, mit Marx als geradliniger Fortsetzung und konsequentem Ausbau ihrer fortgeschrittensten Positionen. Dürre Bruchstücke wahrheits- statt anpassungsmotivierter linker Theorie ragen noch einige Zeit in die Buch-, Artikel- und Redenlandschaft, bevor sie schließlich zu formlosem Geröll werden, was man in 'Neusprech' wohl Pluralität der Meinungen in Verwechselung mit Klarheit und Verbindlichkeit nennt. 'Das waren die Grünen' ist ein Beitrag dazu, diese Entwicklung zu bremsen.Die historische Entwicklung nach der Oktoberrevolution kommt im Text sehr kurz weg, obwohl hier der wesentliche Schlüssel zum Verständnis des letzten Jahrhunderts bis heute liegt. Frau Ditfurth erwähnt kurz, daß es ihr nicht zukomme das materielle Niveau und die damit verbundenen politischen Folgen nach der Oktoberrevolution zu beurteilen. Stalin 'die Flüsse rückwärts fließen lassen wollte' (was zutrifft). Nun war der Stalinismus nicht die Folge der relativen Rückständigkeit der Sowjetunion, sondern der politische Schatten der Interessen privilegierter Schichten. Nicht Stalin hat die Bürokratie gefunden, sondern sie ihn. (Nebenbei gesagt war der entscheidende Unterschied zwischen den Bolschewiki und den Kämpfern der RAF, seinen Verstand darauf zu verwenden die jeweiligen Zwingherren wirksam anzugreifen. Alle Bemerkungen zum Terrorismus greifen zu kurz, wenn sie nicht von diesem Blickwinkel ausgehen). Die enorme politische Desorientierung derer, die nichts verschachern können als ihre Arbeit, wurzelt vor allem in dem nach wie vor wirkenden Einfluß von Sozialdemokratie und Stalinismus, und das ist der wesentliche Beitrag der das Profitsystem zu einem festen Pflock im Hirn der unterdrückten Mehrheit macht.Die Systemfeinde lauern zunehmend auch von rechts, und allein das ist ein Grund nicht nachzulassen. Ein wachsender Teil der Leute möchte tatsächlich „Flüsse rückwärts fließen lassen", Sehnsüchte nach einer mittelalterlichen Produktionsweise treten in vielen Gesprächenauf, nationalistische Ansätze feiern facettenreich ihre Renaissance.Abschließend ist zu sagen, daß Jutta Ditfurth als linke Systemoppositionelle hoffentlich noch recht lange und aktiv erhalten bleibt.

  • None
    2019-02-13 08:05

    Jutta Ditfurth beschrieb in Ihrem polemischen Stil, die neoliberale Politik von Rot-Grün, die auf seit dem 11. September in unheimlicher Weise bestätigt wird.Gerhard Schröder und Joschka Fischer als Kriegstreiber. Otto Schily als Zerstörer des Grundgesetzes.Vor dem 11. September 2001 hätte ich dies alles für Quatsch gehalten, aber leider hat Jutta Ditfurth mit ihrer mutigen Analyse der politischen Situation in Deutschland mehr als Recht behalten.Ein aufklärerisches Werk, dass jeder Lesen sollte, der von Rot-Grün bzw. der Politik enttäuscht ist.Vorsicht für alle anderen, dieses Buch zerstört die Illusion der friedlichen, umweltfreundlichen sowie pazifistischen GRÜNEN und zeigt das wahre menschenverachtende, unsoziale Gesicht der SPD/GRÜNEN Regierung